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Holzschutz ÖNORM B-3802-3

In der ÖNORM B 3801:2009 (Holzschutz im Hochbau – Benennungen und Definitionen sowie Grundlagen) sind Holzbauteile ja nach Einbausituation in Gebrauchsklassen eingeteilt. Man unterscheidet gemäß ÖNORM B 3801 folgende Gebrauchsklassen; ersichtlich sind auch die zu treffenden Holzschutzmaßnahmen (ob chemischer Holzschutz oder Alternativmöglichkeiten) gemäß ÖNORM B 3802-2.

Holzschutz umfasst alle Maßnahmen, die eine Wertminderung oder Zerstörung von Holz, Holzwerkstoffen oder Holzkonstruktionen (z. B. Blockhäuser, Dachkonstruktionen, Möbel, Bauholz, Gartenholz, Leitungsmasten, Eisenbahnschwellen) vor Schädigungen durch Witterung, Insekten und Pilze verhüten und damit eine lange Gebrauchsdauer sicherstellen.

Bekämpfung durch Wärmebehandlung

Bei diesem Verfahren wird das Holz so lange erwärmt, bis im Holzkern eine Temperatur von 55 Grad erreicht ist. Bei dieser Temperatur sterben sämtliche Stadien von Wurm, Puppe und Käfer ab. Danach wird das behandelte Holz mit einer vorsorglichen Salzlösung besprüht.